18/06/2011 16/06/2001 19/06/2011 23/06/2011 26/06/2011
Erstellt mit MAGIX Sie wollen wissen, woran ich gerade arbeite? Demnächst werde ich die Arbeit an meinem nächsten Roman fortsetzen. Aus verschiedenen Gründen musste ich fast zwei Jahre pausieren - dabei sind bereits über 200 Seiten fertig. Eigentlich hatte ich vor, den Winter zu nutzen, aber dann hatte ich ganz spontan die Idee zu meiner Novelle “Der achte Tag der Schöpfung” und verschob die Arbeit am Roman ein weiteres Mal. Vorher kam mir ein Umzug dazwischen, dann einige gesundheitliche Probleme. Aber jetzt geht’s los. Natürlich wollen Sie jetzt bestimmt wissen, was da auf die Leser zukommt, Bisher habe ich keinen einzigen wirklichen Alien in meinen Romanen auftreten lassen. Dadurch ist Handlungsbedarf entstanden: Bis jetzt sind es sechs Alien-Species, und ich kann Ihnen garantieren, da kommen noch einige dazu. Die Hauptrolle spielt ein kleiner Wicht namens Garff - Kadett der Flügelschule des Reiches Goetchwagondon. Dort werden die Flügelkinder für den Kampf gegen Ochmaghan, Deelaraner und viele andere Aggressoren gedrillt. Alle wollen sie nur eines: das AUGe - eine mächtige Waffe, die Unbestimmtheitswellen aussendet und die Raumzeitstruktur zerstört. Kämpfen, kämpfen, kämpfen. Töten, töten, töten - etwas anderes gibt es nicht im Leben eines Flügelkinds. Als Garff den berühmten Kriegshelden Mordokk kennenlernt, gerät sein Leben völlig aus der Bahn. Der Machtflügler scheint in gefährliche Machenschaften verwickelt zu sein und zeigt ein völlig unbegreifliches Interesse an dem unscheinbaren, bedeutungslosen Flügelkind. Und als sich ihnen dann auch noch ein sehr, sehr seltsames Wesen namens Gurrumtscha vom Planeten Dhorrga am anderen Ende des Universums anschließt, überschlagen sich die Ereignisse. Na. vielleicht ist es am besten, ich lasse Sie einen Auszug aus dem Manuskript lesen. Der Arbeitstitel des Romans ist “Wir sind der Traum, den Gondon träumt” - aber mir fällt bestimmt noch ein besserer ein ;-)   Offener Brief an einen Ausserirdischen   Fremder, kommst du nach Terra, überprüfe vor der Landung unbedingt den technischen Zustand deines Fluggeräts! Sonst ergeht es dir womöglich wie dutzenden deiner Vorgänger, die nach einer Reise über hundert, tausend oder gar Millionen Lichtjahre bei uns wie tote Fliegen vom Himmel fallen. Aber eigentlich ist das ja kein Wunder: Wer seine Landefähre aus Alu-Folie (!!) baut - wie die Kollegen, die bei Roswell abgestürzt sind - muss ja Löcher in die Pampa machen… Wie haben die das überhaupt bis in unseren Orbit geschafft?? Ihr solltet mal über Titan und Carbon nachdenken. Wir haben damit ganz gute Erfahrungen gemacht.   Fremder, ich versichere Dir, dass all diese schrecklichen Katastrophen, von denen man ständig aus absolut zuverlässigen Quellen hört, nichts mit einer weltraum- oder sonstwie gestützten Alienabwehr zu tun haben - es kann sich nur um Konstruktionsfehler oder  exemplarische Blödheit deiner Vorgänger handeln. Letzteres ein im Universum möglicherweise weitverbreitetes Phänomen? Wir schießen normalerweise* nicht auf Aliens, sondern nur aufeinander. Fremder, wenn du unbedingt Anatomie und Physiologie der Menschen erforschen willst, wende dich vertrauensvoll an uns, wir helfen gerne mit unseren modernen Tomografie- und Scannverfahren. Du musst keine Menschen bei lebendigem Leibe aufschneiden oder ihnen alle möglichen Sonden usw. in den Körper bohren. Nein, wirklich nicht. Das haben bei uns die mittelalterlichen Quacksalber gemacht. Inzwischen haben wir bessere Methoden. Und du musst auch keine Menschenfrauen vergewaltigen, um eine neue Art zu schaffen. Klappt nicht. Halte ich jede Wette drauf. So wie ihr ausseht - ist ja von unzweifelhaft glaubwürdigen Zeugen oft genug beschrieben worden -, ist deine DNA (falls du eine hast) von unserer so verschieden, da könntest du dich mit denselben Erfolgsaussichten auch mit einem Hängebauchschwein oder einer Weihnachtstanne paaren… Aber wer weiß: Vielleicht paart ihr euch ja gar nicht, sondern tripelt euch. Oder ihr rudelt. Rudeln ist bestimmt interessant. Doch wie auch immer: Mit Menschenweibchen, Hängebauchschweinen und Weihnachtstannen klappt das nicht.  Ganz sicher. Fremder, lasst endlich diesen Blödsinn mit den Kornkreisen! Bitte! Das ist doch original Kinderzimmer! Stattdessen könntet ihr uns mal schöne Ornamente in die Polarlichter malen. Noch besser wäre, ihr richtet einen Fernsehkanal ein - Alien News TV wäre doch ein schöner Name.   Fremder, ich heiße dich ausdrücklich willkommen und distanziere mich von Steven Hawkings Ansicht, wir sollten besser keine Botschaften ins Universum senden, weil ihr Aliens dann herbeigeflogen kommen und uns ausplündern, unterjochen oder gar auffressen würdet. Ehrlich mal: Müssten wir uns vor solchen Bruchpiloten und Steinzeit-Chirurgen etwa fürchten? Und selbst wenn. Mit einem technologischen Entwicklungsstand, der galaktische oder gar intergalaktische Reisen erlaubt, findet man doch wesentlich näher gelegene, ergiebigere und attraktivere Ressourcen als einen Planeten jottwehdeh (heißt "janz weit draußen"). Da muss man nicht durchs halbe Universum düsen - das seht ihr doch bestimmt ähnlich, ne? Aber da siehst du mal, wie einige von uns ticken: Die denken, das ganze Weltall ist von solchen Scheusalen bevölkert, wie sie bei uns - leider Gottes! - immer noch geboren werden. Die kommen gar nicht auf die Idee, dass ihr auch knuddelige Plüschbacken sein könntet, die einfach nur neue Freunde suchen…   Fremder, lass' dich nicht von der Darstellung Ausserirdischer in unseren Unterhaltungs-Produkten verunsichern. Es gibt eben auch bei uns mehr Idioten als gut ist für die Art. Vielleicht befinden sie sich sogar in der Mehrheit - aber die meisten von ihnen sind harmlose Spinner. Ihr solltet nicht immer bei den Amis landen. Versucht das doch mal bei uns: Wir haben hier in der Nähe des Bahnhofs einen schönen großen Sportplatz. Aber bitte aufpassen! Nicht, dass Ihr eine Schulklasse plattmacht, die gerade Sportunterricht hat. Bei euren Flugkünsten kann man da nicht so sicher sein. Am besten, ihr kommt nachts. Sieht auch viel schöner aus - mit den vielen Lampen und so. Hat man ja schon viel drüber gehört.   Fremder, meine Tür steht dir offen, und ich stelle dir gerne ein Feldbett ins Wohnzimmer. Bei mir bist du sicher. Du darfst auch alle meine Computer, mein Spiegelteleskop und meine Gitarre benutzen. Nur eine kleine Bitte: Kannst du mir eine Kiste zwölfmillionenjährigen Elloranischen Ananis mitbringen? Meine Koordinaten sind: 52° 26' 10.53" N, 13° 45' 20.69" Herzlich willkommen, Fremder! Michael Szameit *In den USA solltest du besser nicht landen. Die Amis schießen erst einmal auf alles, was sich bewegt, und fragen erst hinterher. Das könnte zu Missverständnissen führen. Da mein Boot für ca. sechs Wochen in der Werft ist, werde ich wohl viel Zeit zum Schreiben haben. Habe eine neue Idee für eine Novelle - und jetzt kann ich mich wieder mal nicht entscheiden, ob ich mir erst  die Novelle vornehme oder weiter an der Garff-Geschichte arbeite. Hat schon jemand "Der achte Tag der Schöpfung"  gelesen? Mich interessiert, wie sie Ihnen gefällt. Schreiben Sie mir doch mal Ihre Meinung per E-Mail (sz@meit.de) oder auf Facebook! Die neue Story wird übrigens gaaanz anders: Weniger politisch, dafür ein bisschen romantisch - vielleicht sogar melancholisch - und handelt von einem ziemlich ungewöhnlichen Alien… Der achte Tag der Schöpfung   In der von Gerd-Michael Rose herausgegebenen Heftreihe BunTES Abenteuer gibt es jetzt meine Novelle Der achte Tag der Schöpfung in zweiTeilen. Diese Story ist auch Bestandteil des auf Amazon erhältlichen eBooks Morgen ist heute gestern. Gerds Heftreihe ist bei Insidern sehr beliebt und kann abonniert werden - ein Besuch auf seiner Webseite lohnt sich also!   YouTube statt TV Wer kennt das nicht: Man greift zur Programmzeitschrift, blättert, blättert, blättert... Dann schmeißt man sie wütend in die Ecke, weil man wieder - auf zwei dutzend Kanälen! - nichts gefunden hat, was lohnen würde, das Gerät einzuschalten. Das erlebe ich jeden Abend. Bis auf Nachrichten, Sport und gelegentlich eine naturwissenschaftliche Doku gibt es im TV nur wenig, was mich interessiert. Und findet man wider Erwarten einen Beitrag, der nicht in die Kategorie "Verblödungs-Kultur" gehört, ist es garantiert die siebzehnte Wiederholung... Aber da ist ja noch YouTube. Gottseidank! Inzwischen ist die Anzahl besser aufgelöster Videos (360 und 480 dpi) schon erheblich größer als noch vor zwei, drei Jahren. Und die thematische Bandbreite übertrifft das Fernsehen bei Weitem. Wer eine effektive Suchstrategie findet, kann sich mit YouTube sein eigenes TV-Programm machen. Gestern habe ich mir u.a.dieses Video über Atlantis angesehen. Dass die Zahl der englischsprachigen Beiträge klar überwiegt, sehe ich auch als Herausforderung: Dadurch wird - hoffentlich! - mein Englisch etwas besser...   Euronews Zeitdilatationsrechner Jeder SF-Fan kennt - wenigstens vom Hörensagen - den Effekt der Zeitdilatation: Je schneller man fliegt, desto langsamer vergeht die Zeit an Bord des Raumschiffs. Aber wie stark ist diese Zeitdehnung? HIER können Sie es selbst ausrechnen! (Wahrscheinlich müssen Sie vorher den Java-Installer herunterladen - der Download ist direkt von der Seite aus möglich)   27/06/2011 Onlinespiele Nachrichtenredakteur Hörstel: Schnauze voll vom Lügen Christoph Hörstel, ehemaliger Sonderkorrespondent und Chefredakteur der ARD hat jahrelang zum Treiben seiner Kollegen geschwiegen. In vierzehn Jahren als Nachrichtenredakteur und Moderator hat er einen genauen Einblick erhalten in die Arbeit und hinter die Kulissen der Fernsehanstalten. Heute, als selbstständiger Journalist keinem Sender mehr verpflichtet, kann er hingegen auspacken – und tut dies. Im Interview mit Jürgen Apitzsch (denkbonus) plaudert er 50 Minuten lang aus dem Nähkästchen und erlaubt Einblicke in eine Welt, die viel mit Manipulation, jedoch wenig mit Journalismus zu tun hat. (Quelle: Net-News-Radio) 28/06/2011 1984 war gestern - INDECT ist heute 1984? Was für ein Kinderkram - die Gegenwart heißt INDECT. Hier sehen Sie ein Video über ein Projekt, das Orwells finstere Zukunftsvision an Finsternis in den dunkelsten Schatten stellt... Ziel des INDECT-Projekts ist die Bündelung von Hard- und Software verschiedener Überwachungstechnologien. Mittels "Predictive Analytics" und "Relationship mining" sollen Risiken analysiert und Straftaten vorhergesehen werden. Dazu setzt man einerseits auf die Überwachung des Internets mit Hilfe von Suchmaschinen zum schnellen Auffinden von Bildern und Videos mithilfe von digitalen Wasserzeichen sowie automatisierte Suchroutinen zur Aufspürung von beispielsweise Gewalt oder „abnormalem Verhalten“ sowohl im World Wide Web als auch im Usenet und in P2P-Netzwerken. Dabei wird auch versucht, die Computerlinguistik dahingehend weiterzuentwickeln, dass die Suchroutinen in der Lage sind, Beziehungen zwischen Personen sowie den Kontext einer Unterhaltung, z.B. in Chats, bei der Interpretation der Sprache mit einzubeziehen. Darüber hinaus soll die Polizei mit Hilfe von INDECT bewegliche Objekte und Subjekte (Personen) beobachten können. Dazu sollen auch Prototypen mobiler Geräte entwickelt werden. Für dieses mobile städtische Überwachungssystem (Mobile Urban Observation System) sollen fliegende Kameras – so genannte Unmanned Aerial Vehicles (UAV, unbemannte fliegende Fahrzeuge) wie etwa Quadrocopter (Helicopter mit vier Propellern für den Auftrieb) – zum Einsatz kommen. Diese UAV sollen intelligent und autonom vernetzt werden und miteinander kooperieren, um verdächtige bewegliche Objekte sowohl zu identifizieren als auch im städtischen Raum verfolgen zu können. Als verdächtig könnte damit bereits ein Rennen oder Flüchten auf öffentlichen Straßen bewertet werden. Die daraus erhaltenen Daten sollen in einer Datenbank gespeichert und durch bereits vorhandene Daten ergänzt werden. Dazu gehören unter anderem die auf Grund der Vorratsdatenspeicherung erhobenen Kommunikationsdaten, Überwachungskameras, Handyortung, Gesichtserkennung und Telekommunikationsüberwachung. Durch eine Vernetzung all dieser Informationsquellen können Menschen, die einmal durch anormales Verhalten auffallen, leicht überwacht werden. Beispielsweise könnte eine Person, die ein Drohvideo im WWW postet, über die automatischen Suchroutinen online überwacht und gegebenenfalls identifiziert werden. Fotos aus dem Personalausweis können verwendet werden, um die Person erkennen zu lassen mit Hilfe von Überwachungskameras, die zur Gesichtserkennung ausgestattet sind. Alternativ oder zusätzlich dazu kann auch das Mobiltelefon der Zielperson mit Hilfe von GSM oder GPS geortet und die Person so rund um die Uhr überwacht und verfolgt werden. (Quelle: Wikipedia)   29/06/2011 Herrscher aller Länder, vereinigt euch! Alles nur "Verschwörungstheorien"? Sobald heikle Informationen an die Öffentlichkeit dringen, wird die Kanone "Verschwörungstheorie" aufgefahren, um die Wahrheit niederzuschießen. Oft klappt das vorzüglich. Aber ebenso oft wirken diese Versuche in ihrer Hilflosigkeit nur peinlich und lächerlich. Wie der von Olaf Scholz, als er versuchte, seine Zuhörer von der Harmlosigkeit der "Bilderberger-Konferenz" zu überzeugen. Sehen Sie sich die Videos an und bilden Sie sich Ihre Meinung.                                                                                               29/06/2011 Nahtoderlebnisse - Schwindel oder real? Da könnte ich es mir leicht machen und sagen: Alles dreist gelogen! Denn ich selbst war zweimal klinisch tot und kann Ihnen versichern: Da war absolut nichts. Hätte mir eine mitfühlende Krankenschwester - mit Tränen in den Augen - nicht heimlich davon erzählt, wüßte ich wahrscheinlich gar nicht, dass ich tot war. Ich habe keinerlei Erinnerung daran. Das kann zweierlei bedeuten: Entweder ist alles Blödsinn - oder ich besitze keine Seele. Letzteres wäre außerordentlich ärgerlich, denn dann würde ich nie Gott begegnen. Ich hatte mir nämlich geschworen, ihm ein paar bitterböse Fragen zu stellen. Aber vielleicht wäre ich ja auch gar nicht in den Himmel gekommen. Zumindest hatte mir das vor etwa dreißig Jahren ein junger Vikar wütend ins Gesicht gebrüllt, weil ich ihn um eine Erklärung der Leibnitz-Frage nach der Theodizee gebeten hatte. Also gut, würde ich eben den Teufel fragen. Nicht auszuschließen, dass dessen Antworten ehrlicher sind. Aber ohne Seele bin ich ja auch für diesen Burschen vollkommen uninteressant. Pech gehabt. Doch weshalb haben andere solche "Nahtoderfahrungen"? Die einzige Erklärung, die ich akzeptiere, ist die, dass es sich - im allerweitesten Sinne - um etwas Ähnliches wie ein Déjà-vu handelt. Zumindest der vielzitierte "Tunnel mit dem hellen Licht am Ende" ist von Neurophysiologen längst enträtselt worden: Es handelt sich schlicht und einfach um eine zunehmende Einengung des Blickfelds durch den Zusammenbruch der Sauerstoffversorgung des Gehirns (zu den Ursachen siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Nahtod-Erfahrung). Viele der Leute, die von solchen Erfahrungen berichten, sind zweifellos Lügner. Anscheinend gehört die Lüge zu den fundamentalen Merkmalen des Menschseins. Astrologen, Wahrsager, Hellseher - dass solche skrupellosen Scharlatane sogar ihre eigenen TV-Sendungen haben, spricht nicht eben für den Zustand unserer Gesellschaft. Dass die Berichte über angebliche Entführungen durch Aliens erstunken und erlogen sind, sollte jeder mit Verstand ausgestattete Mensch allein schon daran erkennen, dass die "Entführten" einen technologisch/wissenschaftlichen Entwicklungsstand der Aliens bezeugen, der ihrem eigenen erbärmlichen Bildungsniveau entspricht. Woher kommt diese auffällige Bereitschaft, den Lügnern eher zu glauben als den Wissenschaftlern? Es ist komfortabler. Man muss nicht denken…   30/06/2011 UFO über Belgien - war es die amerikanische X-47A? 1989 - hunderte von Zeugen sehen am Himmel über Belgien einen merkwürdigen Flugkörper. Das Radar spielt verrückt, zwei Abfangjäger F-16 steigen auf. Sie können das "UFO" nicht klar orten. Drei Abfangversuche scheitern. Für diesen Vorfall könnte es eine ganz irdische Erklärung geben: Die Kontur des UFOs ähnelt verdächtig der damals streng geheimen X-47A. Wäre es möglich, dass die Amerikaner dieses innovative Flugzeug - gewissermaßen im Feldversuch - über Belgien testeten? Wollten sie sehen, wie eine moderne Flugabwehr auf die X-47A reagiert, ob das Flugzeug geortet und identifiziert werden kann? Ohne dass belgische Stellen eingeweiht waren und kooperierten, ist das allerdings schwer vorstellbar. Oder handelte es sich womöglich um ein vergleichbares russisches "UFO"? Man beachte in dem Video mit Dr. Paul Czysz, Professor für Aeronautical Engineering, die Zeichnung mit einem extrem deltaförmigen Entwurf - offenbar eine Vorläufer-Studio zum russischen AJAX-Projekt. Zwar erscheint es höchst unwahrscheinlich, dass ein streng geheimes Hypersonic-Flugzeug in nur 900 Metern im Schneckentempo (was technisch auch unmöglich wäre!) über fremdes Territorium fliegt - aber man kann nicht ausschließen, dass ein mit konventionellem Antrieb ausgestattetes Modell lediglich zum Test der Stealth- Eigenschaften eingesetzt wurde. Dann könnte es rein theoretisch eine frühe AURORA-Version der Amis gewesen sein. Es gibt Indizien dafür, dass solch ein Flugzeug bereits Europa überflog (markanter Kondensstreifen, von einem Wettersatelliten aufgenommen). Das zweite Video zur AURORA ist jedoch zweifellos eine Fälschung - aber gut gemacht: Genauso hätte es aussehen können… Ich tippe jedoch auf die X-47A bzw. eine Vorgänger-Version.   30/06/2011 Antigravitation - für immer und ewig Science Fiction? Sie gehört seit Jahrzehnten zum festen Inventar der SF-Kultur - die Antigravitation. Die meisten Wissenschaftler schütteln nur den Kopf, wenn sie auf das Thema angesprochen werden. Aber angeblich forschten bereits die Nazis in diesem Bereich, und von der NASA weiß man zuverlässig, dass auch dort nach einer theoretischen und technischen Lösung gesucht wird bzw. wurde (z.B. Marshall Spaceflight Center in Alabama, "Project Delta G"). Eugene Podkledtnov, ein russischer Wissenschaftler, der vorgibt, ihm sei eine revolutionäre Entdeckung gelungen, wurde von der Universität Tampere gefeuert. Das liefert reichlich Stoff für Verschwörungstheorien: War seine Entdeckung ein Bluff, eine Fehlinterpretation - oder wollten einflussreiche Stellen verhindern, dass seine Ergebnisse öffentlich werden? Die Forscherin Ling Ni - ehemals Universität Huntsville, die mit der NASA zusammenarbeitete  - behauptete, sie habe eine mathematisch ausgearbeitete Theorie. Aber seit sie die Arbeitsgruppe verlassen hat, um - wie es heißt - eine eigene Firma zu gründen, hört man nichts mehr von ihr. Während alle NASA-Veröffentlichungen zum Thema anscheinend aus dem Web gelöscht wurden, findet man auf der ESA- Seite noch einen sehr interessanten Artikel. Sehen Sie die Videos an - eine Auswahl aus der unüberschaubaren Menge - und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Was Sie bei einem Science Fiction-Autor wahrscheinlich nicht erwarten: Ich teile - mit außerordentlichem Bedauern - die Ansicht von Professor Harald Lesch.   01/07/2011 Fliegen sie - oder fliegen sie nicht? Um das Thema "Nazi-Flugscheiben" herum hat sich eine richtige Subkultur etabliert. Über alle ideologischen Grenzen hinweg fasziniert die spekulative Theorie, die SS hätte einen Antigravitationsantrieb entwickeln lassen, Menschen in der ganzen Welt. Die Russen produzierten sogar einen dreistündigen Spielfilm zum Thema (Vid 2). Was Endlos-Ballerei und Pathos betrifft, Hollywood absolut ebenbürtig. Da die lineare Handlung sich hinreichend durch die Bilder erzählt, sind Russisch-Kenntnisse nicht zwingend notwendig, um dem Film folgen zu können. Die Bildschirm-Auflösung ist sehr gut! Es gibt aber auch einen Zusammenschnitt der thematisch relevanten Szenen (Vid 1). Zum Vergleich dazu eine in Deutschland bereits mehrfach ausgestrahlte Doku über Flugscheiben und "Glocke" (Vid 3) - ein Lehrstück dafür, wie durch eine raffinierte Mixtur von Wahrheit, Halbwahrheiten und Fälschungen der Verstand übertölpelt werden kann. Einer der miesen Tricks der Produzenten: Gleich in den ersten Minuten werden nachgestellte Szenen als "Simulation" gekennzeichnet. Damit erwecken sie den Eindruck, alles, was nicht durch Einblendung kenntlich gemacht wird, sei authentisch. Weit gefehlt! Bei dem Foto der "Glocke" zum Beispiel, das mehrfach in meistens unauffälligen Zusammenhängen (ein Betrachter hält es in Händen) gezeigt wird, handelt es sich um eine Rekonstruktion - keinesfalls um ein Original! Auf einem anderen "Original-Dokument" kann man etwas von einem "Tachyonen"-Antrieb lesen. Schlampiger kann ein Fälscher kaum arbeiten: Der Begriff "Tachyon" wurde 1967 von Gerald Feinberg zusammen mit den Namen Luxon und Tardyon (für lichtschnelle und unterlichtschnelle Teilchen) vorgeschlagen. Da hatten die Nazis wohl außerdem noch eine Zeitmaschine?! Auf die Gasometerruine, die der "Militärhistoriker" Witkowski als Testanlage für Flugscheiben ausgibt, habe ich an anderer Stelle bereits hingewiesen. Mein Fazit: Sie fliegen nicht und sind auch nie geflogen.   02/07/2011 Videoqualität verbessern - so geht's Bei vielen Videos ist die niedrige Auflösung (240dpi) lediglich voreingestellt - kann aber auf 360, bei manchen auf 480 und bei wenigen sogar auf 720dpi erhöht werden! Dazu benutzen Sie die Schaltfläche in der Steuerleiste am unteren Bildrand des Players - die wird aber erst nach dem Start des Videos eingeblendet! Über eine TV-Sendung, die nicht ausgestrahlt wurde... Obwohl mir schon die Augen zufielen, hatte ich mich gestern Abend bis 22.20 Uhr wachgehalten, weil ich unbedingt die auf SpiegelTV angekündigte Sendung "Allahs Gebote und das Grundgesetz" sehen wollte. Mir war nämlich nicht ganz klar, wie die Spiegel-Leute dieses brisante Thema in nur zehn Minuten halbwegs seriös behandeln wollten. Aber während mir durch die Info-Einblendung der elektronischen Programmvorschau versichert wurde, ich sähe gerade eben diese Sendung, ging es auf dem Bildschirm um Hundedressur... Einen kurzen Moment lang dachte ich: "Aha, ich bin eingeschlafen und träume diesen Stuss!" Dann begriff ich allmählich, dass mir anscheinend gerade ein klassisches Beispiel für den feigen Opportunismus unserer Verblödungsmedien geboten wird, zu denen man bedauerlicherweise seit einiger Zeit auch den Spiegel mit all seinen Derivaten zählen muss. Vor wem immer die SpiegelTV-Macher auch eingeknickt sind, wer immer auch dahinter steckt, muss doch schreckliche Angst allein schon davor haben, dass die Frage nach der Grundgesetzkonformität des Islam überhaupt thematisiert wird. Also lassen wir die Muslime doch einfach selbst zu Wort kommen! Was könnte fairer sein? Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten. Recep Erdogan, 1998 (Zitat aus aus einem religiösen Gedicht von Ziya Gökalp) Es gibt keinen Islam und Islamismus. Es gibt nur einen Islam. Wer etwas anderes sagt, beleidigt den Islam. Recep Erdogan, türkischer Präsident, 2008 Die beiden Videos unterstreichen eindrucksvoll die programmatischen Worte Erdogans.Solche Videos stehen zu Hunderten im Internet. Sie bestreiten ihre tiefe Abneigung gegen die Demokratie doch gar nicht - wo ist das Problem, Herr Aust?? Zur Erklärung: Tagut heißt Götze, Teufel und/oder das Böse: mit Kafir bezeichnen Muslime Ungläubige.   03/07/2011 18/07/2011 Europas Weltraumforschung UFO beim Kunstflug-Training? Spiralförmige Lichterscheinungen an Norwegens und Chinas Himmel haben - wenn wundert's - natürlich geradezu zwangsläufig die Ufologen elektrisiert. Dabei ist an diesen wirklich schön anzuschauenden Lichern absolut nichts Geheimnisvolles: Beim Versagen der Steuerung werden Raketen in gefühlten 90% aller Fälle in eine Spiralbahn gezwungen. Schaut man auf das Heck, also in Flugrichtung, ergibt sich ein Anblick wie in den "rätselhaften" Videoaufnahmen. Da es sich bei der Beobachtung über Norwegen vermutlich um eine russische Rakete handelte, muss davon ausgegangen werden, dass sie sich bereits in großer Höhe befand: Nachts bzw. in großer Höhe ist kein Kondensstreifen zu sehen! Auch das "Schwarze Loch" ist leicht zu erklären: Die Rakete ist in großer Höhe explodiert, und wegen der fehlenden Atmosphäre sind nur die expandierenden brennenden Treibstoffreste zu sehen - ringförmig, weil sie in der "Polsicht" viel dünner erscheinen als am Äquator der Explosionswolke. Die Darstellungen der angeblich durch die norwegische Skalarwellen-Anlage verursachten Erscheinung halte ich für eine "Trittbrettfahrer-Fälschung". Zwar kann man nicht ausschließen, dass Eiscat - unbeabsichtigt oder gewollt - etwas mit der Havarie zu tun hat, aber das ist ein gaaanz anderes Thema... etwas mit der Havarie zu tun hat, aber das ist ein gaaanz anderes Thema... ´. 04/07/2011 Beipackzettel für eine Geschichte Risiken und Nebenwirkungen gibt es auch bei Geschichten. Deshalb muss ich - wenn auch widerstrebend - für meine jüngste Novelle "Der achte Tag der Schöpfung" einen Beipackzettel nachreichen. Diagnose: Anscheinend ist die Fähigkeit, zwischen den Zeilen zu lesen, in den letzten zwanzig Jahren vollständig verloren gegangen. Allerdings nenne ich diese besondere Form des Lesens nicht gerne "zwischen den Zeilen lesen", denn dieses Bild ist schief und krumm: Die versteckten Botschaften stehen ja nicht zwischen den Zeilen, sondern mittendrin! Für mich ganz privat habe ich dafür die Bezeichnung "rückwärts lesen". Das hat einen ganz konkreten Grund: Für Leute, die eine Antenne für "Metatext" haben, baue ich gerne nette Kleinigkeiten in den Text ein, die nach der Inversions- Methode verschlüsselt sind. Aber "rückwärts lesen" ist für mich zum Oberbegriff geworden, der alles einschließt, was dem Leser implizierte Botschaften zugänglich macht. Mithilfe dieser Methode kann man z.B. die Bundeskanzlerin mit einer Kloschüssel vergleichen, ohne dass es den Straftatbestand der Herabwürdigung, Verunglimpfung, Beleidigung oder was auch immer erfüllt. Die Abkürzung OO, die im Text für Oberste Oligarchin steht, kann man nicht nur als Nullnull oder Doppelnull lesen - sie stand früher an den Türen vieler öffentlicher Bedürfnisanstalten… Wieso "Bundeskanzlerin"? Das müssen Sie schon selbst herausfinden - aber eigentlich habe ich es Ihnen längst verraten. Ein Rezensent schrieb neben anderem Blödsinn: "Obwohl sie für die Kerngeschichte kaum eine Rolle spielt, zeichnet Michael Szameit ein eher von den Regierungsdiktaturen des untergegangenen Sozialismus entlehntes oligarchisches Welt (…)." Sollte wohl Weltbild heißen. Wie auch immer. Hätte er es doch mal mit dem Rückwärtslesen versucht! . Natürlich geht es in der Novelle um dieses Jahrtausend - und nicht um das vorige… Mir ist immer noch rätselhaft, wie einem, der sich zutraut, Literatur zu bewerten, die wesentlichen Implikationen einer Story völlig verborgen bleiben können. Das soll Ihnen nicht widerfahren, lieber Leser. Deshalb: Immer schön rückwärts lesen - im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.   07/07/2011 Der achte Tag der Schöpfung - jetzt solo Zahlreiche Anfragen haben mich veranlasst, meine neue Novelle “Der achte Tag der Schöpfung jetzt auch einzeln - also nicht nur im Storyband “Morgen ist heute gestern” - anzubieten. Ehrlich gesagt, verstehe ich diesen Wunsch nicht - macht aber nix, ich folge ihm gern. Leider hat Amazon auch in diesem Fall den Preis erhöht. Das ist ganz und gar nicht in meinem Sinne: Diese Story wollte ich zum niedrigstmöglichen Preis anbieten und als “Eigenwerbung” abbuchen ;-)) Aber diese Möglichkeit bietet der Kindle-Shop leider nicht. Irgendwie kann ich das auch (widerstrebend) nachvollziehen: Amazon will ja auch den einen oder anderen Euro verdienen ;-) . 15.07.2011 Feueralarm! Es kam schon vor, dass ein Feuerwehrmann selbst Brände legte. Nicht weil er ein Pyromane war, sondern aus Angst, seinen Job zu verlieren - denn es hatte seit Jahren nicht mehr gebrannt… Genau so verhalten sich einige Leute, die absurdeste Anlässe nutzen, um in regelmäßigen Intervallen die Sau "Antisemitismus" durchs Mediendorf zu treiben. Jüngstes Opfer: Thilo Sarrazin. Ein wirkliches ideales Opfer, denn so exzellent und beängstigend seine soziologisch-demoskopische Analyse ist (siehe auch Video 1) - so ungelenk, linkisch, tölpelhaft ist sein Auftreten in Interviews und Talkshows. Bereitwillig tappt er in jede Falle und stottert sich von einer Peinlichkeit zur nächsten. Aus so einem kann man doch ohne großen Aufwand einen waschechten Antisemiten machen und damit das Flämmchen am Züngeln halten. Denn nichts wäre für die Hardliner katastrophaler als das restlose Verschwinden des Antisemitismus. Sie sänken zur Bedeutungslosigkeit herab, und die Welt würde endlich die schweigende jüdische Mehrheit wahrnehmen: Von den Linkszionisten über die zahlreichen Friedensaktivisten bis hin zu ultraorthodoxen Rabbinern, die dem Zionismus kategorisch das Recht absprechen, als Interessenvertreter aller Juden aufzutreten. Das Judentum ist ein stark differenziertes gesellschaftliches Spektrum - uns zeigen die Medien jedoch seit Jahrzehnten immer nur den rechtszionistischen Rand. Das hat Methode. Der Fall Sarrazin offenbart beispielhaft die Vorgehensweise, mit der man immer mal wieder ein Opferlamm zum Altar treibt: Es wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Kernpunkt der gegen ihn erhobenen Vorwürfe war seine Äußerung zu den "gemeinsamen jüdischen Genen". Alle Medien- und Politik-Idioten plapperten brav nach, damit habe er sich als Antisemit geoutet. Aha - dann arbeiten bei der "Jüdischen Allgemeinen" (Herausgeber: Zentralrat der Juden in Deutschland) also lauter Antisemiten! Denn in diesem Blatt wurde am 17.06.2010 in dem Artikel "Kinder Abrahams" die Entdeckung genau dieses Gens gefeiert. Aha - dann ist also Rabbi Yaakow Kleimann ebenso ein Antisemit wie die Herausgeber und Redakteure der Jüdischen Allgemeinen. Sein Artikel "Jewish genes" auf aish.com zumindest ist ein unwiderlegbarer Beweis - sofern man der Logik der Sarrazin-Verleumder folgt. Mein Rat an die zündelnden Feuerwehrleute: Nehmt die Warnung von Necla Kelek ernst (Video 3 - Kurzfassung). Lasst besser die Finger in den Hosentaschen. Oft genügt ein kurzer Windstoß, und aus der Kokelei wird ein Flächenbrand. Und zur Zeit ist es in Deutschland verdammt windig… . 17/07/2011 Zeitreisen sind Quatsch Aus gutem Grund habe ich noch nie eine Zeitreise-Story geschrieben und werde das auch nie tun: Es gibt kaum einen größeren Blödsinn als diesen Zeitreise-Quark. Super- oder gar Hyperwarp - schön, dazu muss man sich trotz aller kosmologischen und quantenphysikalischen Gegenindikationen als Science-Fiction-Schriftsteller wohl oder übel durchringen, sonst bleibt die SF-Spielwiese auf die klar überschaubaren Grenzen des Sonnensystems beschränkt. Tun wir eben so als ob… Antigravitation - schön, wir setzen stillschweigend voraus, dass es da mal trotz aller Hoffnungslosigkeit eine Technologie geben wird und verzichten wohlweislich darauf, eine Pseudotheorie zu entwickeln, in deren Fußangeln wir uns im Laufe der Geschichte nur verfangen würden. Nehmen wir also einfach mal an… Teleportation - geht nicht, wird nie gehen. Aber selbst das Beamen ist ein gerade noch akzeptabler Blödsinn, wenn der Autor nicht versucht, eine pseudowissenschaftliche Erklärung im Stile dieser unsäglichen Samantha Carter (Stargate) zu liefern. Kleiner Hinweis: Bitte nicht mit dem Teleportieren von Quantenzuständen verwechseln - das ist etwas gaaanz anderes. Aber gut, denken wir mal, es wäre möglich… Aber Zeitreisen - nein, das geht absolut nicht. Warum? Lesen Sie diesen kleinen Essay (PDF) . 20/07/2011 Beamen - der sicherste Weg ins Nichts Ich kann nicht anders, ich muss noch eine heilige Kuh der Science Fiction schlachten. Nachdem ich bereits das Sakrileg beging, mich über das Thema "Zeitreise" lustig zu machen, werde ich nun aber versuchen, in meinem Plädoyer gegen den Beam-Unsinn den gebotenen Ernst walten zu lassen und keine Hühneraugen zu zertreten. Als Beisitzer habe ich mir zwei prominente Professoren geladen - natürlich solche, die meiner Ansicht sind, die ich in einem Essay (PDF) darlege. Die beiden Videos zeigen die Statements der Professoren Harald Lesch und Metin Tolan. Kennen Sie den flapsigen Spruch "die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche"? In einer meiner ersten Geschichten wird gebeamt und gebeamt und gebeamt, hin und zurück, zurück und hin - allerdings war das alles nicht todernst gemeint, was unter anderem daran zu erkennen ist, dass man diese Art zu reisen dort "schlobbeln" nennt und nicht "beamen". Obwohl ich in meinem Essay schlüssig darlege, dass Beamen nie klappen kann, plädiere ich dennoch dafür, es weiterhin im Arsenal der SF-Technologie zu belassen. Im Vergleich zu den immensen Blödsinnigkeiten, die sich Fantasy-Autoren leisten - frei von jeglichem logischen oder wissenschaftlichen Sachzwang mal ein Zauberchen hier und ein Beschwörunglein da, ganz wie man es gerade braucht, wenn man mit der Geschichte festhängt - sind die notwendigen kleinen Unmöglichkeiten im SF-Repertoire geradezu harmlos. Also: Beam me up, Scotty!   22/07/2011 Vexierbild                              Finde Anders Breivik!   25/07/2011 Telepathie und der ganze Kram Wäre da nicht schon wieder so ein fürchterlicher Blödsinn in einer Ufologie-Serie gesendet worden, in der ein höchst dubioser “Augenzeuge” von einer Begegnung der dritten Art berichtete, vor der er telepathisch kontaktiert worden sein will, würde ich mir wohl nicht die Mühe machen, auch noch diesen Blödsinn auseinander zu pflücken. Aber das war einfach zu viel, was der Herr da auftischte. Allmählich macht es mich aggressiv, dass die frechsten Lügner den Teppich ausgerollt bekommen von den Verblödungsmedien. Und als ich dann auch noch sehen und hören musste, wie ein in der klassischen Winkelformation fliegender Schwarm von Zugvögeln - allem Anschein nach eine Gänseart - als “rätselhafte Flugobjekte - Ufos?” deklariert wurde, setzte ich mich an den PC und hämmerte diese Brandrede gegen den PSI- Blödsinn in die Festplatte.   10/08/2011 Urknall oder Systemstart? Die Hypothese, unsere Wirklichkeit sei eine auf einem unvorstellbar mächtigen Computer laufende Simulation, ist keinesfalls so abwegig, wie Sie vielleicht denken - und absolut kein der Science Fiction vorbehaltenes Thema! Wenngleich die meisten Naturwissenschaftler aus nachvollziehbaren Gründen nur sehr zurückhaltende Statements zu solchen Ansichten abgeben, liefern sie dennoch - ungewollt oder ganz bewusst - reichlich Material und Argumente, die der Diskussion wert sind. In diesem Essay (PDF) habe ich die relevanten Forschungsresultate, Spekulationen und Schlussfolgerungen - zum Teil stark vereinfacht - zusammengefasst.   14/08/2011 Herr, der du bist wo immer - unsere tägliche Dosis Gewalt gib’ uns auch heute... Ich muss verrückt sein, mich schon wieder unbeliebt zu machen - aber sorry, Leute: Ich kann nicht anders... Wenn mir etwas am Herzen liegt, fällt es mir schwer, mich aus taktischen Erwägungen zurück zu halten. Deshalb setze ich hiermit mein absolut aussichtloses Unterfangen fort, gegen die Gewaltverherrlichungskultur zu kämpfen, die aus unserer Gesellschaft schon längst eine Herde stumpfsinniger und gleichgültiger Idioten gemacht hat, die allabendlich mit zittrigen Fingern auf der Fernbedienung herumdrücken, um endlich eine schöne Blutlache zu finden... Wenn nur ein einziger Leser nur eine einzige Minute lang nachdenkt, nachdem er den Essay gelesen hat, war es nicht umsonst.   27/08/2011 Lügen ist Silber, Totschweigen Gold... In einer Diskussion, die ich kürzlich führte, antwortete mein Gesprächspartner auf meine Empfehlung, sich einmal das Manifest des Think Tanks PNAC im Hinblick auf 9/11 aufmerksam durchzulesen: “Von gewissen 9/11-Theorien halte ich nichts.” Das ist ein bestürzendes Indiz dafür, wie famos die muddy waters-Taktik der Anti-Verschwörungstheoretiker aufgeht: Indem in scheinheiliger Offenheit die absurdesten Theorien analysiert und mit Tusch und Trommelwirbel widerlegt werden (was bei solchem Blödsinn wie der “Sprengungs-Theorie” trivial ist!), gibt man alle Zweifel und Bedenken der Lächerlichkeit preis. Das klappt anscheinend vorzüglich. Deshalb wage ich hier noch einmal den Versuch, das Augenmerk auf einige Zusammenhänge und Ungereimtheiten zu lenken, die von den Medien in verdächtigster Geschlossenheit hartnäckig ignoriert werden. Die beiden Videos zeigen George W. Bush in zwei merkwürdigen Situationen: Zum einen, während er über den Anschlag informiert wird, zum anderen, während er erklärt, den Crash im TV gesehen zu haben -  und zwar zu einem Zeitpunkt, als offiziell noch gar keine Bilder vorlagen...   16/09/2011 Paralleluniversen - vielleicht direkt vor unserer Haustür? Ohne Paralleluniversen geht kaum noch etwas in der Science Fiction - aber auch viele wissenschaftliche Theorien können nicht darauf verzichten.  Was ist dran? Die Theorien, die ein höherdimansionales Multiversum voraussetzen, sind allesamt unbeweisbar - so schön sie im Einzelnen auch sein mögen. Wäre aber vielleicht ein Paralleluniversum innerhalb unserers dreidimensionalen Weltalls vorstellbar? . 18/09/2011 Ist die Science Fiction am Ende? Ja, ist sie. Zwar noch nicht mausetot - aber sie liegt im Koma und ist kaum noch zu retten. Weshalb das so ist? Der Ursachen sind es viele. Einige - aus Sicht des Autors wichtige Aspekte - sollen hier betrachtet werden.                              07/10/2011 Menschheit gegen Roboter - der letzte Krieg? Anscheinend das Lieblingsthema der SF-Autoren: Die Roboter haben von der Bevormundung durch die Menschen die Schnauze voll und rebellieren gegen ihre Schöpfer und Herren. Ich wäre gerne dabei, wenn in tausend Jahren Menschen, Cyborgs und Roboter sich lachend in den Armen liegen, wenn sie aus dem Kino kommen, in dem sie gerade im Rahmen eines History-Festivals “Battlestar Galactica” gesehen haben...   13/10/2011